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 Felicita

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Felicita

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Anzahl der Beiträge : 12
Anmeldedatum : 24.06.11

BeitragThema: Felicita   Mo Jun 27, 2011 3:51 pm



Felicita.





N A M E.
# Felicitas Abigail van Dammen.
.~. Mein erster Name ist italienischer, mein Zweiter von amerikanischer Abstammung. Zusammen mit meinem Adelstitel wird sicher schon jedem aufgefallen sein, dass meine Wurzeln im Ausland liegen.
B E D E U T U N G.
# Mein erster Name verkörpert die römische Göttin des Glücks, Felizitas. Und mein Zweitname steht unter anderem für den christlichen Glauben, denn Abigail war in der Bibel die Frau des Königs Davids. Ihr seht, Fremder. Mir wurde das Glück zusammen mit der Macht in die Wiege gelegt.
A L T E R.
# 15 Jahre.
.~. 15 Jahre auf dieser Welt. Ich bin weiter als viele meines Alters, überzeugt euch nur.
T I T E L.
# Scherbenprinzessin.
.~. Ich bin Herrin über diesen Ort, schert euch hinfort. Gesindel hat in meiner prächtigen Gegenwart keinen Platz. Für Bedürftige werde ich nicht sorgen. Eure Anwesenheit wird allein akzeptiert, wenn ihr euren wahren Wert für mich beweisen könnt.
G E S C H L E C H T.
# Mädchen.
.~. Frauen haben kaum an Status in einer Gesellschaft wie der Unseren. Entweder du wirst mit der nötigen Abstammung geboren, oder du endest in der Gosse. Wahrer Adel lebt ewig. Ob in Mann oder Frau.
S T A N D.
# Verstoßene.
.~. Meine Eltern waren, so hat es den Anschein, nicht imstande mich als Tochter anzusehen. Für diejenigen, deren Fleisch und Blut ich doch bin, hatte ich keinen Wert. Ich war das schreckliche kleine Monster, der Schandfleck der Familie den man bedecken musste. Dabei habe ich alles, was man braucht um das perfekte Kind zu sein. Manieren, Intelligenz, Talent. Ich bin ein wunderschöner Mensch, begabt in vielen Bereichen die dem Ansehen dienen, und weiß mich zu benehmen. Nie verstand ich das Problem was sie mit mir hatten.


A U G E N F A R B E.
# Haselnussbraun.
.~. Ich habe kein einfaches Braun. Sieh genau hin. Strukturen, Farbmuster zeichnen sich in meinen Augen ab. Für gewöhnlich tummeln sich dort von einem zarten, hellen Fichtenton bis in die finsterste Nuance alles. Doch gleichzeitig herrscht tiefes Dunkel, Mahagoni, welches den Eindruck von Angst wachrufen könnte. In der Dunkelheit leuchten sie verheißungsvoll, und im Sonnenlicht strahlen sie wie die Sterne bei Nacht. Ja, sie sind wahrlich vollkommen.
H A A R F A R B E.
# Feuriges Rot.
.~. Ich gebe zu, sie sind nicht wunderschön weinrot, wie ich es gerne hätte. Aber sie machen sich so schön im Sonnenlicht, wenn sich dort die Flammen in einem wilden Tanz mit dem Wind bewegen, mein weiches Gesicht umspielen. Ich sehe doch gar nicht so schlimm aus, wie meine Mutter meinte, oder? Sehe ich aus wie ein Bastard?
G R Ö S S E.
# 1,75
.~. Ich bin groß für mein Alter. Größer als die anderen Kinder, überrage sie vermutlich sogar leicht. Ich gebe nicht oft genug darauf Acht - Deshalb bin ich mir dessen nicht gänzlich sicher.
A U S S E H E N.
# Porzellan.
.~. Ich bin ein wunderschönes Mädchen. Sieh mich an, und beweise mir das Gegenteil. Meine Augen leuchten aufmerksam und stehen im Kontrast zu meiner alabasterfarbenen, weichen Haut. Sie ist rein und zerbrechlich, besitzt einen hellen Farbton. Im Gegensatz zu meinen langen, glatten Haaren, die ich nur zu gerne hochgesteckt habe. Diese feurige Pracht macht mich selbstverständlich sehr stolz. Doch war es meine Bedienstete, die mir damals beibrachte, wie ich meine schlanken Züge zur Geltung bringen kann, die perfekte Kaiserin. Ja. Ich möchte einmal Kaiserin werden. Oft glitten meine schlanken Finger über die Tastatur unseres Klaviers und erfüllten das Anwesen mit wunderlichen Melodien, verzauberten die alten Mauern mit lieblichen Tönen, die ich der Geige mit dem Bogen entlockte. Seit ich von meinen Eltern ausgestoßen wurde, entschloss ich mich, der Welt das Mädchen zu zeigen, was ich wirklich bin. Stets ziert ein hübsches Kleid meinen hochgewachsenen Körper, umspielt meine langen, dünnen Beine. Lege ich doch allzu viel Wert darauf, nicht zu dürr zu wirken. Mein Lieblingskleid ist rot. Selten sieht man mich damit, da ich, wenn ich es trage, stets an einem Ort verweile, der mich in meine Träumereien von meinem hochadligen Traumprinzen entgleiten lässt.
M E R K M A L.
# Scherbenmeer.
.~. Tief an meinem Rücken. Dort lebt und lodert das, was mich brandmarkt. Wunden die nie verheilen. Sie wirken auf Fremde wie ein wirres Muster aus kleinen Schnitten, doch weiß ich zu gut dass mein Vater eine Vorliebe für Scherben hatte.


C H A R A K T E R.
# Puppe.
.~. Ich bin zu Höflichkeit erzogen worden, zu interessierter Zurückhaltung und einer aufschlussreichen Mimik. Gerader Rücken, Felicita. Gerade Haltung, Felicita. Schon früh begann das Einbläuen dieser wichtigen Verhaltensweisen. Wie benimmt man sich in Gegenwart eines Herzogs. Wie verabschiede ich ein Grafenpaar. Und so kam es, dass ich ihnen anscheinend zu intelligent wurde. Mir war klar in einer Welt wie der heutigen hätte ich keinen Status. Hüteten sie mich doch wie ein Monster im Keller, ihre kleine Glaspuppe an der sie ihre Launen auslassen konnte. Und trotzdem hieß es, ich solle stets die Contenance wahren. Was ich auch tat. Immerhin. Ich wollte nie den Prinzen verscheuchen, der vielleicht irgendwann aufkreuzen würde. Was nicht geschah. Die Jahre verflogen, ich wurde im Anwesen meiner Gaben unterrichtet. Klavier und Geige spielen, in der riesigen Bibliothek lesen, an Feiern und Festen meiner Familie teilnehmen. Die meiste Zeit verbrachten die Lehrer, Diener und anderen angestellten mit mir. Mein Vater war ein reicher Graf, der die meiste Zeit außer Haus verbrachte. Und meine Mutter litt an einer schweren Krankheit, die es ihr nicht erlaubte die Welt hinter den riesigen Toren zu betreten. So kam es, dass ich stets in meinem Zimmer saß, mein Lieblingsbuch in der Hand, den Blick aus dem Fenster auf die Wälder gerichtet. Und je schneller die Zeit verann, wie Sand in meinen Händen, desto mehr wurde ich mir bewusst. Ich war perfekt. Wieso sollte ich in einer Welt leben, die mich unperfekt machte? Irgendwann fing es an. Meine Fantasie war ungebunden und frei, und die Zeit drehte sich immer mehr zurück. Als ich eines Tages aufwachte, und mir klar war, in welcher Zeit ich mich befand, wurde ich zum ersten Mal sorglos. Meine Familie jedoch verurteilte mich. Ich sollte mich an Fakten halten, mit der Zeit gehen. Da drohte ich ihnen. Und nun bin ich hier. Meine Geige und ich, wir sind ein unzertrennliches Duo. Ich liebe das Lesen, die Musik und den Regen. Lärm und Menschenansammlungen verabscheue ich zutiefst. Ich warte immernoch sehnsüchtg auf meinen Prinzen. Trete ich doch allen mit Höflichkeit und Manieren entgegen, verkörpere die höchste Tugend, die Ehrlichkeit. Gesindel hat in meinem Anwesen nichts zu suchen. Ja, eines Tages fand ich eine Villa, so atemberaubend wie der letzte Tau auf dem Gras im Morgengrauen. So wunderbar wie die lieblichste Melodie der Welt, meine ganz eigene Residenz. Nun lebe ich hier.
B E S O N D E R H E I T E N.
# Tradition.
.~. Ich drücke mich so aus, ich verhalte mich so, ich sehe so aus - Alles an mir steht für die Zeit des Hochadels, das Mittelalter. Es war eine glorreiche Zeit der Ritter und des Glaubens. Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen.


H E R K U N F T.
# Wales.
.~. Ein wunderschöner Ort.
M U T T E R.
# Victoria Letitia van Dammen. 35
.~. Todkrank. Das Leben wurde ihr entrissen, als ich 6 Jahre alt war. Sie lag seitdem nur noch in ihrem Bett und starrte aus dem Fenster. Mich nahm sie nicht mehr war.
V A T E R.
# Dan Henrik - Joshua van Dammen. 37
.~. Ein Adelsherr wie er im Buche steht. Gutaussehend, charismatisch, diszipliniert. Er liebte Mutter sehr. Und bis zu dem bestimmten Tag, mich auch. Doch als ich begann, mich von dieser Zeit zu entfernen, in meine Fantasie einzutauchen, wurde er hitzig. Du ängstigst deine Mutter du rücksichtsloses Biest!, sprach er. Du bist schlecht für unser Ansehen du Kranke, schrie er. Ich wehrte mich nicht, als er seiner Wut Taten folgen ließ. War ich doch so versunken in den Blick au dem Fenster. Ich bereute es ebenfalls nicht, dass ich ihm den Rücken zugekehrt hatte. Seine Worte prallten ab. Zurück in die Leere, aus der sie kamen. Er liebte Mutter wirklich sehr. Die Weinflasche zersplitterte beim Aufprall auf meinen Rücken. Wusste er sich doch einfach nur nicht mehr zu helfen, der arme Mann. Und ich wahrte die Kontenance. Wie ich es gelernt hatte. Keine Träne vergoß ich. Auch nicht, als die Bediensteten meine Wunden nähten. Und auch nicht, als ich verstoßen wurde.
G E S C H W I S T E R.
# Keine.
.~. Ich habe nie wirklich das Gefühl von Geschwisterschaft vermisst. Ich bin alleine in dieser Welt, und damit kann ich leben.



S C H R I F T F A R B E.
# SlateGray2
B I L D Q U E L L E.
# DeviantArt.
R E G E L N G E L E S E N?
# Dreimal darf man raten.

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BeitragThema: Re: Felicita   Sa Jul 02, 2011 6:56 pm



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Felicita
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