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 Plot 1 - KEEP THE SECRETS LOCKED IN.

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Jaana
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BeitragThema: Re: Plot 1 - KEEP THE SECRETS LOCKED IN.   Sa Jul 09, 2011 4:26 pm

Noch immer stand Jaana neben ihrem Bruder. Hielt seine Hand und betrachtete diesen riesigen Raum. Möbelstück für Möbelstück, Tapetenbahn für Tapetenbahn. Jeder einzelne Staubflusen wurde genaustens von ihr unter die Lupe genommen. Es war eben typisch für ein Kind alles intensiv zu betrachten. Also auch ein Merkmal Jaanas.
Der alte rote Teppich schien früher ein wunderschönes Stück gewesen zu sein. Das Mädchen dachte sich die Risse, die fehlenden und abgerissenen Stücke, den Dreck und den verschlissenen Eindruck weg und stellte ihn sich vor, wie er damals in einem satten Rot dem Besucher das Gefühl der Besonderheit verlieh. Das tat sie eigentlich bei jedem Gegenstand in diesem Raum. Die Zeit hatte eindeutig unermüdlich ihre Spuren in diesem Bauwerk hinterlassen.
Jaana fand dieses Spiel faszinierend und bekam somit gar nicht mit was um sie herum passierte. Aus diesem Grund erschrak sie, als jemand sie auf einmal auf dem Arm nahm. Ein Seufzer entwich ihr, als sie zu ihrer Erleichterung in das vertraute Gesicht ihres Bruders Blickte.
Ohne sich zu rühren, ließ sie sich von ihm auf einen Stuhl setzen, welcher in einer Ecke der Halle stand. Aus diesem Blickwinkel, sah alles noch einmal ganz anders aus. Jaana lächelte. Dieses Haus, welches ihr erst so viel Angst eingejagt hatte, schien ihr immer mehr zu gefallen. Der Wunsch dies ihr Zuhause nennen zu dürfen, stieg in ihr auf. Noch nie hatte sie ein Zuhause gehabt. Der klang des Wortes und die Vorstellung, vielleicht bald eines zu besitzen wärme ihr Herz.
Plötzlich kam ein Mädchen auf sie zu, gefolgt von ihrem Hund. Jenem, den Jaana nur zu gern einmal streicheln würde. Ihr fiel auf, dass sie gar nicht mitbekommen hatte, wann sie auch hereingekommen war. Jedoch tat dies jetzt nichts zur Sache.
Schließlich galt es sich jetzt voll und ganz auf den kleinen Hund zu konzentrieren, welcher nun begann an ihren Beinen zu schnuppern. Die Schnurrhaare sowie die weiche Schnauze des Tieren kitzelten an den Beinen, woraufhin Jaana kichern musste. Dann sah sie zu dem Mädchen auf, welches ihr eine Frage gestellt hatte. Schüchtern bejahte sie diese mit einem Nicken. Natürlich wollte Jaana den kleinen Hund streicheln! Langsam rutschte sie vom Stuhl herunter um den Welpen nicht zu verschrecken. Dann ging sie in die Hocke, streckte vorsichtig die Hand nach dem Tier aus und berührte es letztendlich. Sachte strich sie durch das weiche kurze Fell. Es war ein wunderbares Gefühl. Jaana liebte Tiere und strahlte dem zu folge übers ganze Gesicht. Das das Fell klitschnass war, störte sie überhaupt nicht. Schließlich waren ihre Sachen in dem gleichen Zustand.
Das Mädchen stellte sich schließlich als Noemi vor. Jaana sah sie an und nickte, damit sie sehen konnte, dass die kleine Brünette sie verstanden hatte. Jedoch traute sie sich nicht recht ihr zu antworten, weshalb sie zögerte. Kaum hörbar antwortete sie ihr und richtete dabei den Blick wieder auf den Welpen. „Jaana ...“
Allmählich breitete sich die Müdigkeit in ihren Gliedmaßen aus. Die Kälte zeigte langsam ihre Wirkung. Auch die Tatsache, dass sie heute schon ziemlich viel gelaufen war, trug dazu bei. Das Mädchen rieb sich kurz die Augen und setzte sich dann wieder zurück auf den Stuhl. Ihre Hände ruhten in ihrem Schoß während sie den Hund beobachtete. Zu gern würde sie den Namen des Tieres erfahren, aber sie traute sich nicht zu fragen. Zumal sie sich dazu im Moment sowieso zu erschöpft und müde fühlte.


[ betrachtet den Raum | streichelt Iro | setzt sich zurück auf den Stuhl | ist müde und erschöpft ]


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Aska
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BeitragThema: Re: Plot 1 - KEEP THE SECRETS LOCKED IN.   So Jul 10, 2011 7:31 pm

WHATEVER HAPPENED TO OUR INNER GLOW ?
WHATEVER HAPPENED TO THE SONG, THE SOUL, THE ME I USED TO KNOW ?
Ihre Augen wanderten umher, sichtlich nervös, wie sonst selten zuvor. Natürlich, Angst hatte Aska schon oft vorher gespürt, doch so nervös, wie ihre Augen nun hin und her pendelten? Das schien für das Mädchen wohl ein wenig Neuland zu sein, oder zumindest so ähnlich. Doch nicht das war es, was sie so an sich erschreckte, sondern die Tatsache, dass sie sich überhaupt mit der ganzen Situation auseinander setzte. Eigentlich könnte Aska sich doch an die Wand lehnen, den Rucksack fest in den Händen halten, und die Augen schließen. Ganz fest schließen um all’ das nicht mehr mit ansehen zu müssen. Wie auch das meiste vorher war das ganze hier absurd, vollkommen, und schien unerklärbar. Es musste eine Art Fluch auf dem alten Gebäude liegen. Ob dieser Fluch vielleicht das „kleine“ Mädchen war, welches die braunhaarige soeben erblickt hatte, oder doch etwas ganz anderes? Würden sie alle, die Kinder, es irgendwann herausfinden, oder gab es vielleicht schon jemand, der wusste was es war? Egal ob die anderen daran glauben würden oder nicht, Aska tat es nun. Es war eine Art Ziel, dass sie sich gesetzt hatte – was wie das nervöse selten vorkommen sollte – und welches es nun zu erreichen gab. Es gab noch so vieles, an dem das Mädchen arbeitete, so vieles, das sie versuchte zu bezwingen um ein „Ziel“ zu erreichen. Eines davon war immer noch Jarle zu finden, immerhin glaubte sie daran, ihn wieder zu finden. Wie er wohl nun aussehen mochte? Doch lag es Aska wirklich an Jarle – wenn er auch zu den Gründen gehörte, dass sie nun wieder zurück war – oder viel mehr an den mysteriösen Dingen von denen sie gehört hatte, über ihre Mutter? Ja, eigentlich wollte Aska mehr dem auf die Spur kommen als alles andere, und schien genau dieses Ziel so weit entfernt wie nie zuvor.
Tatsächlich hatte das Mädchen ihre Augen geschlossen, nun aber wieder geöffnet und wunderte sich ein wenig über sich selbst, doch an der ganzen Situation hatte das nichts geändert. Bloß den Rucksack hielt Aska nicht mehr so krampfhaft fest wie zuvor. Also legte sie diesen vorsichtig neben sich, auf ihre Jacke, die sie zuvor ausgezogen hatte. Doch auch an dem Pullover den sie trug konnte man erkennen, dass die braunhaarige zuvor im Regen gestanden hatte. Weiße Punkte verteilten sich schließlich über einem schmutzig-weißen Pullover, wenn man diesen kaputten Stofffetzen noch so nennen wollte, ehe ihr Blick wieder über die verschiedenen Anwesenden glitt. Das Mädchen, weshalb Aska sich so erschreckt hatte, Sora und Selina – wobei erstere nun gegen eine Wand (oder einen Stuhl?) lief – sowie der junge, dessen Name noch jedem unbekannt war. Jedenfalls erinnerte er sie an jemand bekanntes, doch wer genau? Das wollte Aska nicht einfallen, egal wie sehr sie sich anstrengte, wobei sie das eher nicht tat. Zu viel Nachdenken mochte dem Mädchen einfach nicht gut tun, zu oft hatte sie dies schon erfahren müssen. Und wenn sie den Jungen mit etwas schlechten in Verbindung bringen würde, würde es der Situation auch nicht wirklich weiter helfen. Aska tat dies wohl am wenigsten, wie sie da saß. Wohl eine Situation die ein jeder nur belächelt hätte. Von dem Jungen kam keine Reaktion auf die Anwesendheit des jungen Mädchens, und Sora hatte zumindest einen Grund Angst zu haben. Selina lies sich ja anscheinend sowieso nichts anmerken … nur Aska. Grundlos, wie es schien, doch lag dieser eher tief in ihr drin. Doch sollte man Vergangenes doch ruhen lassen. Oder nicht?

Es schien eine Welle von Gefühlen zu sein, die Aska da durchfuhren. Kurz wurde ihr kalt, wollte sie zu ihrer Jacke greifen, durchströmte den Körper des Mädchens kurz darauf eine Hitze. Ob sie wohl krank geworden war? Vermutlich nicht, spielten sich doch nur wieder tausende von Bildern vor ihrem Auge ab. Wie gelähmt musste sie da sitzen, verängstigt, wie ein kleines Lamm. Zu erwarten, dass sie nun etwas sagen würde, wäre absurd. Doch schaffte sie es ihren Blick von den verschiedenen Personen wieder auf das kleine Mädchen zu lenken. Sie schien sie alle zu mustern, als wüsste sie, was die verschiedenen Leute am denken waren. Ziemlich unheimlich der Gedanke, kreisten sie auch nicht darum, dass Aska Angst vor diesem Mädchen hatte, sondern allgemein und plötzlich vor jedem.
Und das, was die „kleine“ da machte, als säße sie auf einer Schaukel, kam der braunhaarigen so bekannt vor und doch so fremd, als wüsste sie nicht, was das ganze darstellen sollte. Stimmte ja auch irgendwie.

Langsam wurde alles um Aska herum klarer, der weiße Schleier der sich kurzzeitig vor sie gelegt hatte schien zu verschwinden. Ebenso die Bilder und der kurzzeitige Gedanke an das Mädchen, auch wenn es immer noch dort stand. Aber auch das „komische“ Gefühl, oder komische Gefühle waren verschwunden. Alles schien wie vorher, kurz nachdem Aska nach Selina gerufen hatte, auch wenn es vorhin nicht ganz einem rufen geglichen hatte. Wenige Atemzüge, und endlich war das Schweigen gebrochen. Wie lange hatte es eigentlich angehalten?
Verwirt fiel ein Blick zum Türrahmen und wieder zu dem Mädchen zurück. Wieso sprach sie so … so Erwachsen? Zumindest im ersten Moment, schien sie sich danach zu verstellen … oder hatte sie das zuvor? Jedoch war sie sich bei einem sicher: Dieses Mädchen spielte ein Spiel mit allen Anwesenden, nur welches? War sie Teil des Fluches – wie zuerst angenommen – oder wie? Jedenfalls erschreckten die Worte des Mädchens – Hana –sie nicht, wie zuerst gedacht. Was Aska jedoch nicht so gefallen zu schien, war die Tatsache, dass Selina Hana ihren Namen verraten hatte. Eigentlich wollte sie diesem kleinen Teufel doch nichts sagen, doch dafür war es anscheinend schon zu spät.
Mit einem kurzen Nicken besiegelte sie also wieder alles und blickte zu ihrem Rucksack, an dem sie sich nun instinktiv festklammerte.

„Wir .. Ich … kann auch gehen, wenn es dir nicht passt, dass ich ... oder wir hier sind … bin.“

Zwar wollte Aska jetzt nicht irgendwie schwach wirken, doch war sie das. Dagegen konnte sie nicht einmal etwas tun, und es schien, als würde sie alle mit hinein ziehen.


{ in dem Speisesaal | bei Sora, Selina, Hana, Noah }




but oh, would you be me? cause I would be you
oh, you'd be happy only if you wanted to



why do I feel like such a stranger?
I look around and all my friends are gone


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Riaan
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BeitragThema: Re: Plot 1 - KEEP THE SECRETS LOCKED IN.   Mo Jul 18, 2011 6:57 pm

Riaan war kein großer Fan von Tieren, aber Jaana schienen sie sichtlich zu gefallen. Vor allem, dieser kleine Husky, der hier nun mit in der Villa rumhüpfte. Der gehörte ganz bestimmt diesem Mädchen, dass sie draußen gesehen hatten und das ihn irgendwie an Rotkäppchen erinnerte. Früher hatte er Jaana immer Märchen vorgelesen, aber naja, das ist nun schon etwas länger her. Könnte aber demnächst vielleicht wieder etwas öfter vorkommen, wenn es in dieser Villa Bücher gab. Aber das wussten sie nicht. Schließlich waren sie gerade erst hier angekommen. Der Junge war froh seine Schwester auf den Stuhl gesetzt zu haben. Sie schien sichtlich erschöpft zu sein. Und es ging nun ja auch schon so langsam auf Abend zu. Aber bevor sie sich irgendwie hier schlafen legen, sollten sie erst mal weiter sehen, ob hier jemand lebt. Ob hier vielleicht noch andere Kinder sind. Kinder, die sie draußen vielleicht noch nicht gesehen hatten. Da war zum Beispiel rechts diese Tür, die anscheinend in einen großen Raum führte. Aus der Tür links kamen Geräusche, da waren also anscheinend noch andere Leute. Aber vielleicht sollten sie lieber in den Raum rechts gehen. Vielleicht war da ja irgendwie das Wohnzimmer, oder irgend so etwas. Doch vorerst sollte er sich höflicherweise erst mal dem anderen Mädchen vorstellen, dem anscheinend der Hund gehörte.

“Hallo Noemi. Ich bin Riaan. Jaanas großer Bruder.“

Er entlockte sich ein liebes Lächeln, bevor er seine Hände in die Taschen steckte und einmal im Kreis in dem großen Flur ging und alles eingehend betrachtete. Ja, dieses Haus war groß, hier konnten ganz bestimmt viele Leute leben. Aber irgendetwas stimmte hier nicht. Irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht. Das spürte der Junge. Egal wie rational er war. Aber das spürte er. Jedoch ignorierte er es vorerst. Er sah zu den beiden Mädchen, die sich mit dem Hund vergnügten, bevor er wieder zu der Tür sah. Er wollte in diesen Raum. Vielleicht war es darin ja etwas gemütlicher als hier auf dem kalten Flur.

“Was haltet ihr, wenn wir in diesen Raum dort gehen? Vielleicht ist da ja das Wohnzimmer!?“

Er hoffte, dass die Mädchen ihm folgen würden. Also schritt er auf die Tür zu und öffnete sie. Ein großer Raum tat sich vor ihm auf. Rechts große Fenster gegen die der Regen prasselte. Und in der Mitte ein Sofa, hinter einem Teppich und einem Kamin. Ja, da würden sie sich ganz bestimmt wärmen können! Und trocknen. Besser hätte es sie doch nicht treffen können. Jedenfalls, wenn sie nun noch etwas Holz und ein wenig Feuer fanden.


[bei Noemi und Jaana / geht ins Wohnzimmer]






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Noemi

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BeitragThema: Re: Plot 1 - KEEP THE SECRETS LOCKED IN.   Di Jul 19, 2011 4:50 pm

Noemi beobachtete das Kind, welche langsam von ihrem Stuhl glitt und dann vorsichtig begann Iro zu streicheln. Die Mundwinkel von Noemi zogen sich leicht nach oben, aber nur leicht. Die Kleine – Jaana, wie sie sich vorstellte – war anscheinend ein „liebes“ Mädchen. Sie ging sanft mit Iro um, dem es augenscheinlich gefiel, denn er drückte seinen Kopf gegen die Hand, welche ihn über das Fell fuhr. Und da Iro sie mochte, mochte Noemi sie auch ein bisschen, was verrückt klang. Aber Tiere konnten Menschen besser beurteilen als Menschen selber, nicht wahr? Als Jaana genug hatte, setzte sie sich wieder auf den Stuhl, sicherlich war sie müde. Die nassen Kleider, die müden Knochen, das musste ihr ganz schön zu schaffen machen. Auch Noemi war etwas erschöpft, doch das war sie schon gewohnt, also machte es ihr nicht viel aus.

Der kleine Iro hockte sich zwischen die beiden Mädchen, als warte er auf irgendetwas, oder wollte er einfach nur die Nähe der beiden? Alles in allem war er einfach ein intelligenter Hund, und ein süßer noch dazu. Als jedoch eine Stimme hinter ihr ertönte, zuckte sie kaum merklich zusammen. Damit hatte sie einfach nicht gerechnet, aber sie bemerkte das es nur der Junge war, welcher Riaan hieß und wirklich der große Bruder Jaanas war. Mit einem Nicken begrüßte sie ihn, während er lächelte. Auch sie rang sich ein kleine Lächeln ab, doch man sah dass, es nicht echt war. Egal. War sie eben nicht immer die perfekte Höflichkeit in Person. Iro wollte ihn auch begrüßen, doch Riaan drehte schon eine Runde durch den großen Raum, um alles zu inspizieren.

Als er eine Frage mitten in dem Raum stellte, nickte sie wieder, vielleicht gab es im Wohnzimmer etwas nützliches? Sie blickte zu Jaana, ob sie wohl mitkommen würde? Im Wohnzimmer würde es bestimmt etwas bequemeres geben, als den Stuhl.

“Im Wohnzimmer gibt es bestimmt etwas bequemeres als den Stuhl.

Meinte sie mit einem leichten Lächeln zu Jaana. Als sie zu Riaan ging, lief Iro von Jaana zu Noemi, und von Noemi zu Jaana. Immer wenn er bei Jaana war wuffte er leise, wollte er sie etwa auffordern zu kommen? Als Iro so zwischen den beiden hin und her lief, spähte Noemi an Riaan vorbei an in den Raum. Rechts waren große Fenster, der Regen hatte noch nicht aufgehört und wollte wohl einbrechen, denn er klatschte gegen die Scheiben. Dann gab es noch ein paar Sitzgelegenheiten und einen Kamin, leider ohne gemütliches Feuerchen. Es wäre auch unheimlich gewesen, wenn dort schon etwas brannte, auch wenn sich anscheinend noch mehr Personen im Haus aufhielten.

“Hmm, fehlt nur das warme Feuer. Also brauchen wir etwas brennbares und ein Feuerzeug, oder so etwas ähnliches.

Doch wo sollten sie etwas in der Art herbekommen? Holz von draußen wäre ja jetzt nass, und würde nicht brennen. Oder gab es hier noch einen Schuppen, in dem man Holz lagerte? Dafür müsste man sich mal umgucken. Aber alleine, in diesem alten Gemäuer würde sie auch nicht herumlaufen, dazu hatte sie gerade keine Lust. Sie würde doch nicht die ganze Arbeit machen, während die anderen beiden sich hier ausruhten! Mal sehen, was die anderen beiden für hilfreiche Ideen hatten. Um ihnen ein bisschen auf die Sprünge zu helfen, wendete sie sich an Riaan:

“Denkst du, es gibt hier etwas in der Art? Sollen wir suchen?


[Bei Riaan & Jaana – Iro läuft zwischen Jaana & Noemi hin und her – Noemi redet mit Riaan]


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Benjihim

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BeitragThema: Re: Plot 1 - KEEP THE SECRETS LOCKED IN.   Di Jul 19, 2011 10:43 pm

Es gab keinen Grund, vor der Villa Angst zu haben. Sich vor den anderen zu verstecken, war auch nicht nötig. Doch trotzdem blieb der gerade mal sechzehn jährige Junge vor der Villa stehen, und schaute sie sich von außen an. Durch die vielen Erzählungen der Menschen, erfuhr der Junge, von dem Mythos. Es soll dort Geister geben. Anfangs glaubte der sechzehn jährige nicht daran, dass sich dort irgendwer hin begeben würde. Aber als sich herum sprach, dass es dort Kinder geben soll, trieb ihn seine Neugier zu der Villa hin.

"Die Villa ist riesig. Es ist bestimmt einfach, sie dort zu verlaufen."

Die leise Stimme des Jungen, war in dem Regen nicht zuhören. Die Begegnung mit den Kindern und Jugendlichen, die sich dort aufhalten sollten, wollte er vorerst vermeiden. Somit entschied er sich, dass er sofort irgendwo hin ging, wo niemand zu hören war. Seine Beine bewegten sich von selbst. Langsam kam er der Villa näher. Das Pfeifen des Windes lies ihn kalt, genauso wie der Regen, der auf ihn hinab fiel und hart auf ihm abprallte.

"Mit jedem Schritt, den ich dem Gebäude näher komme, spüre ich, dass hier irgendwas nicht Ordnung ist. Ich fühle mich beobachtet. Kann jedoch niemanden sehen."

Vor der Türe der Villa blieb er stehen. Sie war einen Spalt offen. Ja, es war definitiv irgend jemand hier. Langsam öffnete er die Türe, um hinein gehen zu können. Ihr quitschen gefiel ihm nicht, es verriet ihn. Er quetschte sich zwischen den Spalt durch und atmete lautlos ein, und dann wieder aus.

"Wie viele wohl schon hier sind ?"

Das Gefühl, dass er beobachtet wurde, lies ihn nicht los. Der sechzehn jährige ging davon aus, dass die, die schon hier waren, sich die Räume unten angucken würden. Somit beschloss er, sich oben umzusehen. Durch den Regen tropfte seine Kleidung, und seine Haare waren nur an den Spitzen nass geworden, da er eine Kaputze trug. Diese nahm er ab, fuhr sich durch die Haare und setzte langsam einen Fuß vor den anderen. Das jemand dazu gekommen war, verriet nicht nur das leichte knacken in den Bodendielen, sondern auch die nassen Spuren, die der Junge durch den Regen hinterließ.

"Das Gebäude ist wirklich schon Uralt. Ein Wunder, dass es überhaupt noch steht."

Die Treppen waren nicht umbedingt lautlos. Glücklicherweise aber auch nicht so laut, dass man ihn hätte hören können. Die Erleichterung war deutlich größer, als er nun oben war, und sich dort umsah. Bis jetzt hörte er hier oben niemanden. Er wagte es, einen Raum zu öffnen, und sich in diesem umzusehen. Interessant war nichts. Aber die Bilder gefielen ihm. Auch wenn sie weder Wärme noch Fülle ausstrahlten.

"Mir wurde gesagt, warum sie so leer sind. Aber ich befürchte, dass ich es schon wieder vergessen habe."

Nun verließ er den Raum. Er war groß gewesen. Wahrscheinlich irgendein großes Schlafzimmer. Eine ganze Familie hätte dort Platz haben können. Vorsichtig schloss er wieder die Türe, und drehte sich um. Seine Füße setzten ihren Weg fort, und führten ihn zu einem kleineren Raum. Ein Badezimmer.
[steht vor der Villa l betritt sie l schaut sich im Obergeschoss um l geht erst in eines der Schlafzimmer und dann ins Bad]


________________
... a true Friend

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